Februar, 2012

Neue Lösung für das Grillproblem in Trier

2011 hat der Trierer Stadtrat eine neue Grünflächen- und Spielplatzsatzung beschlossen, die unter Anderem ein Grillverbot auf öffentlichen Flächen vorsieht. Ausnahme sollen dabei speziell von der Stadt Trier ausgewiesene Grillflächen sein. Diese sind aber bisher nicht vorhanden.

Jetzt gibt es eine erste Reaktion aus dem Trierer Rathaus, wonach 16 Plätze aktuell in der Diskussion stehen, so jedenfalls die Information des Trierischen Volksfreunds. Jährliche Kosten 70.000 Euro für die Reinigung, 25.000 Euro einmalig für die Einrichtung. Ein stolzes Sümmchen, die dabei nichtmal im Haushalt des Jahres 2012 vorgesehen ist. Es kommt einem jedenfalls der Eindruck , die Kosten könnten absichtlich in die Höhe gerechnet worden sein, um möglichst wenige Grillflächen ausweisen zu weisen, die Stadt Trier ist ja bekanntlich sehr klamm.

Kreative Lösungen sind gefragt

Dennoch gilt es nun, diese Zahlen und Fakten als Diskussionsgrundlage zu nutzen und nicht einfach in der Schublade verschwinden zu lassen. Beispielsweise könnte man dem Hamburger Beispiel folgen, wo zwei innovative Studenten ein Konzept aus Australien importiert haben, und eine Grillstation auf der großen Wiese vorm Michel gebaut haben. Jeder Griller zahlt für 15 Minuten Grillgenuss einen Euro. Dafür wird der Grill auf 220° Celsius elektrisch erhitzt und das Grillgut hat genügend Zeit zum Garen. Eine saubere und umweltfreundliche Sache, die dringend Nachahmer finden sollte. Hoffentlich auch bald in Trier. Weitere Infos zu diesem Thema unter grill-drauf-los.de.

Quelle: grill-drauf-los.de

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Wieviel Werbung verträgt ein Internet-Portal?

Eines vorweg: Private Nachrichten- und Informationsportale finanzieren sich durch Werbung, weil der Nutzer in aller Regel nicht bereit ist, für Content zu zahlen oder im besten Fall nur Kleinstbeträge. Dennoch stellt sich die Frage, wo die Schmerzgrenze erreicht ist und wann der Inhalt unter einer Werbeflut leidet.

In diesem Beispiel ein Screenshot von volksfreund.de (06.02.2012) und zeigt insgesamt 18 Werbeflächen. Bei allem Verständnis für die Finanzierung, aber in einem solchen Fall könnte sich ein Werbekunde ernsthaft die Frage stellen, was ihm eine Platzierung bringt. Das obere Drittel ist noch ok, die unteren beiden Drittel bestehen gänzlich aus einer Produktplatzierung diverser Haupt- und Zwischenvermarkter, wie Google, Plista, AdCloud und Co.

Screenshot 06/02/2012

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Stichwort Bürgernähe – So werden Verwaltungsstandorte gerechtfertigt

Als bürgernah wird eine Verwaltung bzw. eine Regierung bezeichnet, wenn sie auf die Bedürfnisse, Probleme und die allenfalls geäußerten Wünsche der Bürger eingeht. (Quelle: Wikipedia)

In der aktuellen Diskussion um die Verwaltungsreform auf kommunaler Ebene fällt immer wieder der Begriff der Bürgernähe. Verwaltungsstandorte können nicht aufgegeben werden, weil dadurch der Service für den Bürger unbefriedigend ausfällt, so die herrschende Meinung.

Dass eine Verwaltungsreform aber nur dann funktioniert, wenn auch über Standorte diskutiert wird, ist unerlässlich. Blicke ich zurück, in welchen Zyklen ich meine hiesige VG-Verwaltung besuche, dann fällt mir dazu nur der letzte Antrag meines Personalausweises im Jahr 2010 ein. Ausgenommen ist natürlich die Tatsache, dass ich als Mitglied des VG-Rates etwa zehnmal pro Jahr vor Ort bin, dies stellt in dieser Häufigkeit aber definitiv die Ausnahme dar. Mein Ausweis ist aber jetzt zehn Jahre gültig. Fraglich, ob ich vorher eine andere Dienstleistung der Verwaltung in Anspruch nehmen muss.

Bleiben wir also realistisch. Es ist zumutbar, für jeden Bürger, seine Anliegen an eine Verbandsgemeinde wahrzunehmen und dabei einige Kilometer mehr zurückzulegen. Alles andere ist eine Phantomdiskussion und entbehrt jeder Grundlage. Für mögliche Fusionsgespräche darf dieses Argument nicht zählen!

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