Neue Lösung für das Grillproblem in Trier
2011 hat der Trierer Stadtrat eine neue Grünflächen- und Spielplatzsatzung beschlossen, die unter Anderem ein Grillverbot auf öffentlichen Flächen vorsieht. Ausnahme sollen dabei speziell von der Stadt Trier ausgewiesene Grillflächen sein. Diese sind aber bisher nicht vorhanden.
Jetzt gibt es eine erste Reaktion aus dem Trierer Rathaus, wonach 16 Plätze aktuell in der Diskussion stehen, so jedenfalls die Information des Trierischen Volksfreunds. Jährliche Kosten 70.000 Euro für die Reinigung, 25.000 Euro einmalig für die Einrichtung. Ein stolzes Sümmchen, die dabei nichtmal im Haushalt des Jahres 2012 vorgesehen ist. Es kommt einem jedenfalls der Eindruck , die Kosten könnten absichtlich in die Höhe gerechnet worden sein, um möglichst wenige Grillflächen ausweisen zu weisen, die Stadt Trier ist ja bekanntlich sehr klamm.
Kreative Lösungen sind gefragt
Dennoch gilt es nun, diese Zahlen und Fakten als Diskussionsgrundlage zu nutzen und nicht einfach in der Schublade verschwinden zu lassen. Beispielsweise könnte man dem Hamburger Beispiel folgen, wo zwei innovative Studenten ein Konzept aus Australien importiert haben, und eine Grillstation auf der großen Wiese vorm Michel gebaut haben. Jeder Griller zahlt für 15 Minuten Grillgenuss einen Euro. Dafür wird der Grill auf 220° Celsius elektrisch erhitzt und das Grillgut hat genügend Zeit zum Garen. Eine saubere und umweltfreundliche Sache, die dringend Nachahmer finden sollte. Hoffentlich auch bald in Trier. Weitere Infos zu diesem Thema unter grill-drauf-los.de.
Quelle: grill-drauf-los.de
Tags: grillen, Trier, Verbot
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